6. Fifty-Fifty-Projekt (3. Projektjahr)

„Zu Fuß zur Schule“ – Aktionstage und Verkehrssicherheitstag

In der Woche vom 25. – 29. September 2017 fand an der Carl-Orff-Schule erneut die Aktionswoche „Zu Fuß zur Schule“ statt. In den Klassen wurden „Schulweg-Tagebücher“ geführt, in denen die Kinder für jeden Tag angaben, wie sie zur Schule gekommen sind und es fand ein Wettbewerb zwischen den Klassen statt. Jedes Kind, das am Tag ohne Auto zur Schule kam, durfte eine Kugel in das große Klassenglas werfen. So wurde für alle ersichtlich festgehalten, wie häufig die Kinder zu Fuß bzw. mit dem Roller oder Fahrrad zur Schule kamen.

Am Ende der Woche wurden die Kugeln aller Klassen ausgezählt und die Siegerklasse bestimmt. In diesem Jahr gab es zwei Siegerklassen, in denen alle Kinder an jedem einzelnen Tag ohne Auto zur Schule kamen: Gewinner waren die Klasse 1c (Hundeklasse) und die 4a (Eichhörnchenklasse). Sie erhielten einen Wanderpokal.

Die Aktion wurde zusätzlich im Unterricht aufgegriffen und man führte beispielsweise Kilometerlisten oder die CO2-Ersparnisse wurden berechnet und Diagramme erstellt.

Mit der Aktion wurden unter anderem auch die Kinder der 1. Klassen mit dem neuen Schulweg vertraut gemacht und in allen Klassen haben sich wieder Gruppen gefunden, die gemeinsam zur Schule gehen. Für die Eltern schuf die Aktion Vertrauen darin, ihre Kinder alleine zur Schule laufen zu lassen.

Die Mehrzahl der Kinder unserer Schule kommt täglich zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Fahrrad zur Schule. Die Aktion „Zu Fuß zur Schule“ sorgte auch in diesem Jahr für einen großen Motivationsschub.

Den Abschluss bildete am Freitag der Verkehrssicherheitstag.

Einen Artikel vom Jahr 2017 hierzu finden Sie hier.

 

Tag ohne Strom

Wie in den letzten zwei Jahren fand auch im Januar 2018 wieder der „Tag ohne Strom“ an der Carl-Orff-Schule statt. Das Energieteam hatte diese Aktivität im Vorfeld geplant und Ideen für diesen stromfreien Vormittag gesammelt.

In allen Klassenstufen wurde an diesem Tag auf energieerzeugende Geräte wie Kopierer, Licht, PCs, Beamer, Laptops und ähnliches verzichtet. Insofern musste der Unterricht ohne technische Hilfsmittel auskommen. Auf Kopien wurde verzichtet, da der Kopierer selbstverständlich ebenfalls ausgeschaltet blieb.

Der Unterricht fand im Kerzenschein statt. Auch inhaltlich drehte sich an diesem Tag vieles um Strom und dessen Einsparung.

Die eigene Verantwortung der Schüler für Energieeinsparung und Energiekostenreduzierung  wurde sichtbar und erlebbar.

 

Mülltrennung

Der Müll wird bereits seit 2016 an der Carl-Orff-Schule möglichst konsequent getrennt. Dennoch bedarf es immer wieder einer Auffrischung und Festigung dieses Themas.

Beim Februartreffen mit allen Energiedetektiven wurde eigens zu diesem Zweck mitgebrachter Müll von den Kindern in die unterschiedlichen Mülleimer sortiert. Es wurde gemeinsam besprochen und wiederholt, welche Abfälle in welche Tonne gehören.

Im Anschluss erhielten die Energiedetektive den Auftrag, gemeinsam mit der Klasse Schilder für die Mülleimer zu gestalten und an den entsprechenden Mülleimern befestigten. In den Klassen sind nun alle Mülleimer kenntlich gemacht, was zur korrekten Mülltrennung beitragen soll.

Da die Carl-Orff-Schule seit diesem Schuljahr an dem EU-Schulobstprogramm teilnimmt und somit zweimal wöchentlich mit frischem Obst und Gemüse beliefert wird, haben nun auch alle Klassen eine Schüssel für den Biomüll (z.B. Bananenschalen) erhalten.

 

Energie-Ball

Von der Albert-Schweitzer-Schule in Bargteheide haben wir seit Anfang Februar den Energie-Ball ausgeliehen. Nachdem der Energie-Ball beim Energieteamtreffen vorgestellt und ausprobiert wurde, ist er nun in verschiedenen Klassen unterwegs.

Der Ball sieht aus wie ein Fußball, ist aber mit einem kleinen Energiekraftwerk ausgestattet, das Bewegung in Strom umwandelt. Eine kleine Lampe, die eingesteckt werden kann, zeigt an, ob bereits Strom erzeugt wurde oder der Akku leer ist.

 

Die Idee des Energieballs hatte eine aus Nigeria stammende US-Amerikanerin. Bei einem Besuch in ihrem Heimatland fiel immer wieder der Strom aus und gleichzeitig fiel ihr auf, dass dort viele Kinder Fußball spielten. Diese beiden Beobachtungen führten sie zu der Idee zusammen, einen stromerzeugenden Energieball zu bauen. So können die Kinder tagsüber Fußball spielen und abends noch lesen und lernen.

(Quelle und weitere Informationen finden Sie hier.)

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Carl-Orff-Schule