1. Draußenschule

Hervorzuheben ist das klare Konzept der „Draußenschule“, das den Unterricht konsequent nach draußen verlegt. Erst dadurch wird eine Umwelterziehung möglich, welche die Kinder auf allen Ebenen anspricht. Indem die Kinder eigene Waldnamen bekommen, sich einen Patenbaum aussuchen dürfen und ein eigenes Naturtagebuch führen, werden sie von Anfang an emotional eingebunden. So entwickeln die Schülerinnen und Schüler große Freude, die Erlebnisse in der „Draußenschule“ zu erzählen und aufzuschreiben.

Das regelmäßige Aufsuchen außerschulischer Lernorte – zu jeder Jahreszeit, bei Wind und Wetter - stellt für die Schüler auch auf sozialer und motorischer Ebene eine wertvolle Herausforderung dar. Die einzelnen Unterrichtseinheiten der „Draußenschule“ werden stark handlungsorientiert gestaltet. In jeder Doppelstunde gibt es Phasen, in denen die Schülerinnen und Schüler Dinge anfassen, ausprobieren oder bauen dürfen. Experimentieren, antizipieren, beobachten, beschreiben und erklären fördern dabei wichtige Schlüsselqualifikationen, die auch im aktuellen Lehrplan genannt sind. Auch Aufgaben, die das Lernen mit allen Sinnen unterstützen, beispielsweise den Geräuschen der Natur mit geschlossenen Augen zu lauschen, sprechen die Kinder an. Der Unterricht draußen ist ritualisiert, was den Kindern Sicherheit gibt. Soziales Lernen wird in jeder Unterrichtseinheit gefördert. Kreisgespräche, Partnerarbeit und Gruppenarbeit sind fester Bestandteil der„Draußenschule“.

 

Die Lerngänge nach draußen sind zudem abwechslungsreich gestaltet; unterschiedliche Aufgaben, Sozialformen und spielerische Elemente kommen dem Taten- und Bewegungsdrang der Kinder entgegen. Von hohem Wert ist die Kontinuität des Projektes. In jeder Schulwoche findet an einem festen Tag die „Draußenschule“ statt. In der Regel geht jede der Klassen an insgesamt 36 Tagen nach draußen. So werden die Kinder mit allen Witterungen der vier Jahreszeiten unmittelbar konfrontiert. Dadurch erhalten sie direkte Naturerfahrungen und erleben ihr eigenes Eingebundensein in unterschiedlichste Naturphänomene.

Weitere Informationen zur Draußenschule hier klicken.

Die Kinder schreiben regelmäßig in ihre Naturtagebücher.  

Hier finden Sie eine kleine Auswahl der Texte (von 2010):

 

Damit dieses tolle Projekt möglich ist, hat die Carl-Orff-Schule zwei Sponsoren gewonnen:

Die

und die

Vielen Dank für die bereits mehrjährige Unterstützung!!!

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Carl-Orff-Schule